Flug London

London

London, die Hauptstadt des Vereinigten Königreiches von Großbritannien und Nordirland ist eines der wichtigsten Kultur-, Finanz- und Handelszentren der Welt. In London stehen viele Weltkulturerbestätten, darunter z.B. der Palace of Westminster, der Tower of London oder der Greenwich Park, welcher einer der wunderschönen königlichen Parks in London ist. London ist eine der meistbesuchten Metropolen der Welt, denn hier ist wirklich alles geboten. Multikultur in Chinatown und Soho, Entertainment der Spitzenklasse und architektonische Wunderwerke.

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Weitere Informationen Flug London

red|guide: London

SEHENSWÜRDIGKEITEN in London:

Buckingham Palace

 Buckingham Palace

Das Leben im Buckingham Palace ist ein Leben im Glaskasten, aber Sie müssen nicht erst die Yellow Press aufschlagen, um einen Blick hinter die Kulissen zu ergattern: Sie können auch ganz offiziell neun der 775 opulenten Räume besichtigen, aber nur, wenn die Queen außer Haus ist.   Ein deutlicher Hinweis ist die Fahne am Dach: Wenn Sie die rot-gold-blaue Royal Standard sehen, wird es nichts mit einem Besuch, wenn der Union Jack weht, dürfen Sie passieren. Drinnen erwarten Sie kostbare Gemälde von Rubens und Rembrandt, sowie wertvolle Antiquitäten, draußen gibt's die artenvielfältigen Gärten zu bewundern, sowie den berühmte Wachwechsel, der jeden zweiten Tag um 11.30 Uhr stattfindet. Wer immer schon mal den Marsch der Fellmützen sehen wollte, darf sich den Touristenmassen anschließen.   Ob sie den Buckingham Palace wirklich so gut bewachen, wie sie das Gewehr präsentieren können, ist fraglich: Alle Jahre wieder überwinden geistig Verwirrte, Atomgegner oder irre geleitete Touristen die Mauern, um auf dem Palastgelände einen Spaziergang zu machen. Aber trotz aller  Sicherheitslücken sind die Wachen immer noch die Attraktion des Empires.

Brit Movie Tours

 Brit Movie Tours

In London können Sie Ihren ganzen Urlaub auf Tour verbringen: Zu Fuß, im Bus oder mit dem MP-3-Player, es gibt Touren in allen Varianten. Wir empfehlen die Filmtouren, da können Sie Ihre Lieblingsszenen noch mal erleben, live und in Farbe.Wissen Sie noch, wo Bridget Jones ihren Mark geküsst hat? Wo Harry Potter das magische Ministerium besucht hat? Oder wo Tom Hanks den Da Vinci Code geknackt hat? Die Britmovie Tours legen den Finger auf die Landkarte und zeigen Ihnen all die düsteren Winkel, romantischen Straßen und zauberhaften Gebäude, die Sie bisher nur aus dem Fernsehen kannten.Außerdem teilen die Guides ihr Hintergrundwissen und versorgen Sie während der Fahrt mit allerlei Gossip aus der Welt Ihrer Lieblingsstars; zusätzlich gibt's noch einmal die Filmausschnitte zu den Locations, falls sie jemand noch nicht kennt. Aber das kommt selten vor, denn der britische Film wird weltweit immer beliebter: Es ist nicht nur der Humor, den die Briten so wunderbar bedienen können, die Kombination macht's aus. Bodenständig, aber nicht amateurhaft. Hollywood, aber nicht überkandidelt. Fabelhaft, aber nicht zu weit hergeholt: Der britische Film lebt von echten Charakteren, und wer einen Blick hinter, beziehungsweise auf die Kulissen werfen will, der darf die Filmtouren nicht verpassen!

Fireworks

 Fireworks

Im November knallt's wieder: Die Briten feiern in ganz London ihr berühmtestes Feuerwerk, die Bonfire Night. Wir empfehlen: Schließen Sie sich den tausenden Einwohnern an und bestaunen Sie ein einzigartiges Spektakel, zum Beispiel in Blackheath, warum nicht? Und wenn der Himmel in den schönsten Farben leuchtet, sollten Sie drei Sachen nicht vergessen: Bier, Würstchen und einen offenen Mund. Ersteres bekommen Sie überall auf dem Gelände, Letzteres kommt von ganz allein: Ein beifälliges "Ohhh" hat hier noch niemandem geschadet.   Der Anlass hat Tradition: Mit dem Feuerwerk wird der 405. Geburtstag der Schießpulververschwörung gefeiert, als britische Katholiken versucht haben, das Parlament samt König in die Luft zu sprengen. Der Sprengstoff im Keller wurde jedoch entdeckt, die Verschwörung flog auf, die Pyromanie ist aber geblieben: Heute dürfen die Sprengmeister ihre Kunstwerke ganz legal abfeuern. Leider ist das Fest vom Aussterben bedroht: Wer jährlich tausende Pfund in Minuten verpulvert, überlegt sich in der Krise, ob es das wirklich wert ist.

ESSEN & TRINKEN in London:

Bubbledogs

 Bubbledogs

Wenn der Küchenchef im Michelin-Stern-gekrönten Restaurant nicht ausgelastet ist, eröffnet er selber ein Lokal. Aber nicht irgendeines: Im Bubbledogs auf der Charlotte Street in Camden servieren Ex-Ledbury, Ex-Noma Chef James Knappett und seine Frau Sandia Chang Gourmet-Hotdogs mit Champagner und Cocktail.   Die beiden folgen damit dem London-weiten Gourmet-Fastfood-Trend: Schnell rein, anständig essen und wieder raus. Reservieren ist im Bubbledogs nicht möglich, dafür wählt man aus zehn unterschiedlichen Hotdogs, etwa den mit Speck umhüllten BLT Dog, der mit Trüffel-Mayonnaise und karamellisiertem Salat daherkommt, oder den Jose Dog mit Salsa, Pfefferoni,?Guacamole und Sauerrahm. Aber das ist noch nicht alles. Ab Oktober kocht der Küchenchef höchstpersönlich am sogenannten Kitchen Table. Rund um seinen Herd stehen dann maximal 19 Personen und schauen beim Zubereiten ausgewählter Menüs zu. Das gibt's wiederum ausschließlich mit Reservierung!

Babylon

 Babylon

Die Engländer lieben ihre Gärten. Kein Wunder, denn der Aufwand ist gering, Gartenschläuche unnötig und das Ergebnis ein Wildwuchs, der schön ist, egal, wie er aus dem Boden kommt. Ein fantastisches Beispiel englischer Gartenkunst sind die Rooftop Gardens, in denen sich nicht nur Narzissen, Krokusse und Lavendel wohl fühlen, sondern auch ein paar Enten, Fische und Bill, Ben, Splosh und Pecks.   Die Flamingos waren immer schon da und haben einen VIP-Pass auf Lebenszeit, der die wenigen Besucher neidisch macht: Es ist schwierig, sich die Gärten anzusehen, da sie meist für Privatpartys genutzt werden, wenn Sie aber Glück haben, dann feiert gerade kein Celeb seinen Geburtstag im Paradies und Sie können rein - einfach anrufen! Oder Sie machen es sich einfach und speisen im Babylon mit Blick auf die Gärten. Das ist eigentlich besser, denn zur grandiosen Aussicht bekommen Sie auch noch moderne, britische Küche vom Feinsten kredenzt.   Der Innenarchitekt hätte sich nicht anstrengen müssen, eigentlich reicht ja das, was draußen zu sehen ist. Aber er hatte den Ehrgeiz, mit der Natur mitzuhalten und kreierte mit gemusterten Tapeten, natürlichen Materialien und quietschgrünen Stühlen ein passables Äquivalent zur Schönheit draußen.

Fish Club

 Fish Club

Der Fish Club katapultiert Fish and Chips ins neue Jahrtausend und verwandelt jedes triefende Fett in wertvolles Omega 3: Das Fischrestaurant ist keine Gräte zwischendurch, sondern der kulinarische Fang des Tages! Täglich aus dem Meer gefischt und für die Gäste aufgetischt: Im kleinen Lokal mit den rustikalen Holzbänken tummeln sich Schellfisch, Königsbrasse und Tintenfisch auf der Speisekarte.   Oder vorher im Aquarium und dazwischen auf Eis in der Vitrine, da ist der Werdegang ziemlich klar. Das Vorher-Nachher-Bild ist sich oft ähnlich, aber wenn der Fisch dann auf dem Teller landet, ist er entweder mit honigsüßer Chillisauce beträufelt, mit Knoblauch angereichert oder versteckt sich unter einem Kuchen: Den Fish Pie sollten Sie unbedingt probieren! Und wer es nicht im Kuchen hat, der hat's in der Panier: Der Klassiker Fish and Chips begeistert immer noch den geneigten Fastfooder, ist hier aber frischer als woanders. Und die Chips schmecken besser, das Brot duftet intensiver, das Menü ist billiger.   Zur Grätchenfrage: Wer Angst hat vor dem Querschläger in der Luftröhre, sollte es bleiben lassen. Oder zum Chorizo-Kebab greifen, weil: Es ist nicht alles Kieme, was im Fish Club glänzt!

SHOPPING in London:

Honest Jon?s

 Honest Jon?s

Es soll ja Leute geben, die fahren auf Urlaub, steigen im nächsten Plattengeschäft ab und kommen erst nach zwei Wochen wieder raus. Wer diese Begeisterung teilt, sollte sich das Honest Jon's nicht entgehen lassen: Hier wird alles verkauft, was die Plattenproduktion auf den Markt wirft.   Spezialisiert auf Jazz, Funk und Reggae, gibt es eine eigene Abteilung für "outernational": beim näheren Hinsehen auch nur ein kreativer Name für Ethno, also Musik aus Ländern, in die man selbst gern mal fahren würde, wahrscheinlich nie hinkommt und deshalb im verregneten London eine Platte zum Thema kauft.   Neben der Konkurrenz vertreibt Honest Jon's auch noch das eigene Kultlabel: Unter ihren Fittichen befinden sich unter anderem "Trembling Bells", "Katell Keineg" oder "Africa Boogaloo". Unterm Strich: Was hier am Plattenteller serviert wird, ist der Rhythmus, der angesagt ist.

DSM

 DSM

Zyniker behaupten, der Dover Street Market ist auch nur ein Shoppingcenter: Es gibt sechs Stockwerke, es gibt so was wie ein Café, so was wie Läden und so was wie Markennamen in den Läden. Aber so einfach ist es nicht: Der Dover Street Market ist nämlich ultra cooler Concept Store statt gewöhnlichem Schaufenster, Einzelstück statt Massenware, also Shopping 2.0 für Intellektuelle.   Die Baustellenoptik in manchen Ecken wirft zwar die Frage auf: Werkst du noch oder verkaufst du schon? Aber trotz lässig-rotziger Gestaltung Marke Industrielook reicht ein Blick auf die Marke und schon weiß man wieder, wo man ist: Bei Nina Ricci zum Beispiel oder bei Ann Demeulemeester. Auch Ferragamo hat entdeckt, dass man Schuhe auch minimalistisch verkaufen kann und serviert seine Heels in ungewohnt nicht-barocker Atmosphäre.   Und auch wenn die Mode von Comme des Garçons wirkt, als wäre sie mal eben in den Raum geworfen worden: Dahinter steckt ein ausgeklügeltes, avantgardistisches Konzept, das genau dieses Publikum anzieht: Exzentrisch, aber top gestylt. 

Camden Markets

 Camden Markets

Was Sie brauchen werden: Viel Zeit und eine große Einkaufstasche. Denn wie der Name schon sagt, sind die Camden Markets gleich mehrere Märkte, alle auf einen Haufen im Stadtteil Camden. Und falls Sie es genau wissen wollen: Es ist das größte Marktgebiet in ganz Großbritannien, mit mehr als 100.000 Besuchern jedes Wochenende.   Wer dem Andrang entfliehen will, kann auch unter der Woche vorbeischauen und sich das Überangebot in aller Ruhe geben: Vom Didgeridoo bis zur Banane bekommen Sie hier alles, drinnen in der Markthalle sowie open air oder auch mal im Bazar. Kleidung, Schuhe, Antiquitäten, Souvenirs: Es ist müßig, alles aufzuzählen, was Sie hier einkaufen können. Aber nur, um ein Beispiel zu nennen: Es gibt sogar einen eigenen Goth Guide, der die düsteren Besucher zu den geeigneten Tattoo- und Plattenläden, sowie zum perfekten, schwarzen Mantel leitet.   Wer auf der helleren Seite des Lebens steht, findet ebenfalls was Schickes: Pettycoats für die ewig Gestrigen, Cyberklamotten für die Leute von Übermorgen, Doc Martens für die Trittsicherheit und sexy Unterwäsche für das sichere Auftreten im Schlafzimmer - auf den Camden Markets wird jeder Extrawunsch erfüllt!

ÜBERNACHTEN in London:

The Soho Hotel

 The Soho Hotel

Nicht erschrecken: Die überdimensionale Miezekatze am Eingang tut keinem was. Die will nicht mal spielen, die ist aus Bronze und von Fernando Botero, also lassen Sie sich nicht einschüchtern und gehen Sie einfach weiter zur Rezeption. Einchecken lohnt sich: Das Luxus-Boutiquehotel ist das Erste seiner Art in Soho.   Zwar ist die Gegend nicht berauschend: Umgeben von tristen Wohnblocks, starrt man aus dem Fenster auf ebendiese. Trotzdem kommen die Gäste, weil Soho ist eben Soho und schick auch noch, da ist es völlig schnuppe, dass das Hotel früher eine mehrstöckige Parkgarage war. Drinnen ist von Auspuff gar nicht mehr die Rede: Eine helle, freundliche, sehr englische Einrichtung bestimmt das Innenleben des Hotels und begeistert mit Landhausstil, aber modern. Also schon Kamin, aber moderne Kunst. Schon gestreifte Tapete, aber Badezimmer aus Granit.   Schon Tee im Salon, aber niemals knarzende Stufen. Und selbst die eingefleischtesten Historien-Fans müssen zugeben: Gym im Hotel hat was. Und eigenes Kino im Hotel schießt sowieso den Vogel ab, da brauchen Sie keinen Fuß mehr vor die Tür setzen. Doppelzimmer ab 290,- Euro pro Nacht.

The Halkin

 The Halkin

Die Schwester vom Metropolitan Hotel ist zwar auch Zen, man sieht es jedoch kaum, aber wenn Sie es genau wissen wollen: Jedes Stockwerk ist nach einem anderen Element gestaltet. Aber Sie werden wenig davon merken: Das italienische Design übertüncht die östliche Philosophie mit gedämpften Farben und die großen Fenster richten den Blick nach außen, statt nach innen - das riecht schwer nach Bulgari.   Und tatsächlich: Im Marmorbad stehen Shampoo, Duschbad, Seife, alles von der italienischen Marke. Aber genug von Italien, zurück zum Osten: Das Restaurant Nahm serviert das beste Thai-Essen in ganz Europa - zumindest sagt das Michelin, der die Küche mit einem Stern versah. Wer sich kulinarisch verwöhnt hat, kann sich im Fitness-Center das schlechte Gewissen abtrainieren, die Seele beim Yoga baumeln lassen oder zum Metropolitan rüberschlendern: Dort haben Sie Zugang zum Como-Spa.   Danach empfehlen wir keinen Drink an der Bar: Die ist wie alle anderen, öffentlichen Räume etwas lieblos gestaltet. Macht aber nichts: Die Zimmer sind wirklich schön und schließlich kommt es ja auf die inneren Werte an, oder? Doppelzimmer ab ca. 450,- Euro pro Nacht.

Town Hall Hotel

 Town Hall Hotel

Appartements haben ihre Vorteile: Selber kochen statt teuer essen gehen und mehr Platz statt beschränkter Freiheit sind nur zwei davon. Aber was, wenn Sie doch mal Lust auf Service haben? Doch mal Bock auf Spa oder einen flinken Kellner? Dann sollten Sie ins Town Hall einziehen: Das Hotel ist sowohl Hotel, als auch Ferienwohnung, hat also von beiden Seiten nur das Beste.   Ein Restaurant zum Beispiel. Einen Pool zum Beispiel. Und sogar einen Personal Trainer im Fitnesscenter. Das Thema Design ist für das Hotel kein Thema, denn es hat so viel davon, dass es sich für kein Thema entscheiden kann: Das Gebäude ist Art Deco, der Pool ganz weißer Marmor, die Einrichtung Vintage, also braune Couch mit Holzfüßen, Omas Zeiten lassen schön grüßen.   Daneben jedoch die Überraschung: Das Bad ist ultra-modern, im Glaskubus und mit Vorhang davor, aber trotz der etwas gewagten Mischung passt alles doch irgendwie zusammen und spannt geschickt den Bogen von der alten Stadthalle bis zum schicken Designhotel. Das hat trotz der wenig interessanten Lage außerhalb des Geschehens seinen Preis: Ein Appartement kostet pro Nacht ab 380,- Euro.

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