Flug London

London

London, die Hauptstadt des Vereinigten Königreiches von Großbritannien und Nordirland ist eines der wichtigsten Kultur-, Finanz- und Handelszentren der Welt. In London stehen viele Weltkulturerbestätten, darunter z.B. der Palace of Westminster, der Tower of London oder der Greenwich Park, welcher einer der wunderschönen königlichen Parks in London ist. London ist eine der meistbesuchten Metropolen der Welt, denn hier ist wirklich alles geboten. Multikultur in Chinatown und Soho, Entertainment der Spitzenklasse und architektonische Wunderwerke.

Flüge nach London (LHR)

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red|guide: London

SEHENSWÜRDIGKEITEN in London:

Thamse

 Thamse

Eine Eiszeit, viel Schmutz und ein Riesenrad: Die Themse hat schon viel gesehen. Im 17. Jahrhundert schob man hier eine ruhige Kugel: Die Themse war damals oft zugefroren und wurde zum Eiskegeln und für lustige Schlitterpartien genutzt. Dann setzte das Tauwetter ein und statt Kegeln war Kohle angesagt: Im 18. Jahrhundert schipperten Handelsschiffe über die Themse und brachten dem Empire mit der Kohle auch Reichtum.Der Untergang war unvermeidlich: Das größte Schiffsunglück in der englischen Geschichte ereignete sich ebenfalls hier, als ein Vergnügungsdampfer mit einem Frachtschiff kollidierte und 640 Menschen starben. Der Fluss war damals in einem schlechten Zustand: Aufgrund der fehlgeleiteten Abwässer musste sogar das Parlament ausziehen, weil Westminster - wie auch der Rest der Stadt - ganz fürchterlich stank. Heute beseitigen Abwasserkanäle und Filteranlagen den Dreck, die Themse ist wieder einer der saubersten Flüsse der Welt.Das fand wahrscheinlich auch der Wal, der sich 2006 nach London verirrte: Trotz gutem Zuredens fand er den Weg ins Meer nicht mehr zurück. Sie sehen, ein Spaziergang an der Themse lohnt sich. Und die Gebäude am Ufer, wie Big Ben, Palace of Westminster oder London Eye, sind auch ganz hübsch.

London Eye

 London Eye

London hat seit zehn Jahren sein eigenes Riesenrad und stiehlt Wien die Show: Die Briten haben das höhere und vernichten das Wiener Urgestein mit 135 Metern zu schlappen 60 Metern. Dafür ist das Riesenrad im Prater schneller: Eine Runde dauert 10-20 Minuten, kommt auf die Besucher unten an, die einsteigen wollen.   Das London Eye bleibt nicht stehen, sondern nimmt die Gäste bei voller Fahrt auf: Trotzdem braucht es 30 Minuten für eine Umdrehung. Langweilig wird's aber trotzdem nicht: Die Aussicht beträgt an schönen Tagen an die 40 Kilometer, also können Sie von den gläsernen Kapseln aus bis nach Windsor Castle rüberwinken. Stilvoll geht's auch in der Kabine zu: Das London Eye ist für jeden Spaß zu haben und feiert mit Ihnen Geburtstage, Hochzeiten oder Halloween, und wer es ein wenig kuscheliger will, der kann sich eine Privatkapsel mit Champagner und Kaviar buchen.   Eines haben aber Riesenrad in Wien und London Eye gemeinsam: Sie wurden beide von Briten entworfen. Der Anlass liegt in London auf der Hand: Das Riesenrad symbolisiert das Rad der Zeit und die Bewegung in ein neues Jahrtausend. In Wien feierte ganz einfach der Kaiser sein Jubiläum.

Hydrohealing

 Hydrohealing

Wer im Zentrum Londons steht, hat seine Mitte noch längst nicht gefunden: Gegen Dauergehupe und ewige Kämpfe um Designerstücke hilft nur noch Wellness durch Wasser, damit die Energie wieder fließt. Das Day Spa Hydrohealing hat das geeignete Mittel gegen das Getümmel da draußen und zieht den inneren Frieden in Flaschen: Wer hier rausgeht, nimmt auch die längste Touristenschlange völlig tiefenentspannt in Angriff.   Das geht so: Reinkommen, Tür zu, Lärm draußen, entspannen. Die Entspannung brauchen Sie auch, denn auf dem Programm stehen Akupunktur und Darmspülung: Zuerst werden Sie also mit Nadeln gestochen, bevor Sie ein Schlauch woanders sticht; aber alles sehr exklusiv, natürlich. Um die Folter abzurunden, wird Ihre Haut bei der 'cupping therapy' per Vakuum in ein Glas gestopft, danach nehmen aber Fußmassage und Gesichtsmassage die Schärfe aus der Behandlung. Alles zum Wohle des Immunsystems, wer jedoch keine Wagnisse eingehen will, kann sich schlicht in Folie einwickeln lassen, um die Linie zu verbessern oder mit diversen Antis die Cellulite verkleinern. Das Bikini-Waxing ist dann wieder schmerzhaft, sorgt aber für den letzten Feinschliff, bevor Sie wieder auf die Straße geschickt werden: Völlig entspannt und im Einklang mit sich selbst.

ESSEN & TRINKEN in London:

Babylon

 Babylon

Die Engländer lieben ihre Gärten. Kein Wunder, denn der Aufwand ist gering, Gartenschläuche unnötig und das Ergebnis ein Wildwuchs, der schön ist, egal, wie er aus dem Boden kommt. Ein fantastisches Beispiel englischer Gartenkunst sind die Rooftop Gardens, in denen sich nicht nur Narzissen, Krokusse und Lavendel wohl fühlen, sondern auch ein paar Enten, Fische und Bill, Ben, Splosh und Pecks.   Die Flamingos waren immer schon da und haben einen VIP-Pass auf Lebenszeit, der die wenigen Besucher neidisch macht: Es ist schwierig, sich die Gärten anzusehen, da sie meist für Privatpartys genutzt werden, wenn Sie aber Glück haben, dann feiert gerade kein Celeb seinen Geburtstag im Paradies und Sie können rein - einfach anrufen! Oder Sie machen es sich einfach und speisen im Babylon mit Blick auf die Gärten. Das ist eigentlich besser, denn zur grandiosen Aussicht bekommen Sie auch noch moderne, britische Küche vom Feinsten kredenzt.   Der Innenarchitekt hätte sich nicht anstrengen müssen, eigentlich reicht ja das, was draußen zu sehen ist. Aber er hatte den Ehrgeiz, mit der Natur mitzuhalten und kreierte mit gemusterten Tapeten, natürlichen Materialien und quietschgrünen Stühlen ein passables Äquivalent zur Schönheit draußen.

The Gun

 The Gun

Das Problem beim Pub ist meistens das Meal, denn abseits von Ale und Beer gibt's wenig Brauchbares für den Magen. Das "The Gun" ist sowohl als auch. Sowohl Fischsandwich und kuschelige Ledersofas, als auch Lord Nelson Ambiente und gegrillte Ochsenzunge. Sowohl Makkaroni mit Käse, als auch Blauschimmelkäse aus der Auvergne.   Bleibt nur die Frage offen, wonach Ihnen ist: Eher nach Fine Dine oder nach Pubquiz, nach Aussicht auf die Themse oder nach Tee im Salon - das Gun hat alles und bietet jedem Tierchen sein Pläsierchen. Für Familien der Sonntagslunch mit Smoothie, für die Studenten Adnams Bitter und Aspall's Cider, für die Fortgeschrittenen Seemannsbilder und Schwerter an den Wänden: Das Gun hat zwar Stil, bleibt aber dem Motto Pub treu. Und ist außerdem noch das beste Restaurant an den Docks.

Paradise

 Paradise

Das Paradies ist ein Pub. Und zwar ein Pub mit der Seele eines Dichters: Eine gelungene Kombination aus englischem Landhaus oder Frankreich vor zweihundert Jahren. Aus Holzpaneelen und Schiffboden, aus klassischem Porträt und stumpfem Goldspiegel - und am Eingang wartet ein Engel.   In dem weitläufigen Pub ist jedes Zimmer anders, hinter jedem Gemälde steckt eine interessante Geschichte: War da jemals ein Vogel in dem leeren Goldkäfig? Hat die Bücher in der Bibliothek schon irgendjemand jemals angerührt? Und warum zum Geier steht da dieser Engel am Eingang? Wenigstens das können wir beantworten: Gegenüber ist der Friedhof Kensal Green und der Name des Pubs bezieht sich auf ein altes Gedicht, in dem der Dichter den Weg zum Jenseits über diesen Friedhof beschreibt.   Aber nicht, dass Sie jetzt glauben: Schwarz gekleidete Gestalten und depressive Musik. Das Publikum ist gerade richtig großstädtisch ohne dekadent zu wirken, zwar arty, aber liebenswert und so wie das Lokal selbst: Schillernd, bunt, aber immer noch in. Dazu noch Tintenfisch, Pommes und ein Ale - perfekt.

SHOPPING in London:

Vivienne Westwood

 Vivienne Westwood

Vivienne Westwood entwarf immer schon das Gegenteil: Als die Hippies in waren, widmete sie sich Elvis Presley, als die Schulterpolster in waren, konzentrierte sie sich auf die Hüften, als der Heroin-Look in war, kehrte sie zum Rokoko zurück.   Sie pfeift heute noch auf die Traditionen und entwirft Mode, die so opulent wie exzentrisch ist, so erstaunlich wie untragbar. Vivienne Westwood steht für Anti: Anti-Establishment, Non-Konformismus, Anti-Mode. Trotzdem oder gerade deswegen wurde sie zu einer der sechs wichtigsten Modemacher unserer Zeit gekürt, und das zu Recht: Ihre Mode ist Kunst und Statement zugleich, quasi ein politisches Manifest, das man sich in den Kleiderschrank hängt. Den radikalen Schick zum Anfassen gibt es in einem ihrer zahlreichen Shops auf der ganzen Welt, zum Beispiel in ihrem Flagschiff in Mayfair.   Dort ist zwar das Personal so zynisch wie Westwoods Mode, aber ein Besuch lohnt sich trotzdem, allein wegen der dramatischen Aufmachung, der exklusiven Klientel und natürlich wegen der Couture: Die können Sie zwar nicht bezahlen und tragen schon gar nicht, aber zumindest anschauen.

DSM

 DSM

Zyniker behaupten, der Dover Street Market ist auch nur ein Shoppingcenter: Es gibt sechs Stockwerke, es gibt so was wie ein Café, so was wie Läden und so was wie Markennamen in den Läden. Aber so einfach ist es nicht: Der Dover Street Market ist nämlich ultra cooler Concept Store statt gewöhnlichem Schaufenster, Einzelstück statt Massenware, also Shopping 2.0 für Intellektuelle.   Die Baustellenoptik in manchen Ecken wirft zwar die Frage auf: Werkst du noch oder verkaufst du schon? Aber trotz lässig-rotziger Gestaltung Marke Industrielook reicht ein Blick auf die Marke und schon weiß man wieder, wo man ist: Bei Nina Ricci zum Beispiel oder bei Ann Demeulemeester. Auch Ferragamo hat entdeckt, dass man Schuhe auch minimalistisch verkaufen kann und serviert seine Heels in ungewohnt nicht-barocker Atmosphäre.   Und auch wenn die Mode von Comme des Garçons wirkt, als wäre sie mal eben in den Raum geworfen worden: Dahinter steckt ein ausgeklügeltes, avantgardistisches Konzept, das genau dieses Publikum anzieht: Exzentrisch, aber top gestylt. 

Absolute Vintage

 Absolute Vintage

Der Richtwert für englische Schuhgrößen: 5 ist gleich 38. Um's zu testen, empfehlen wir das "Absolute Vintage", das namentlich nicht übertreibt: Hier gibt's alle, wirklich alle Schuhe von anno dazumal.   Modisch gesehen, ist anno dazumal zwar vorgestern. Aber der Begriff bezieht sich auf die Jahrzehnte, in denen Stilettos in quietschgelb auf der Straße so oft auftraten wie Margaret Thatcher im Fernsehen. In denen Gürtel noch schmal und Silber, dafür die Schuhe breit und hoch waren; und die Stiefel sicher Quasten hatten. Von den 50er bis zu den 80er Jahren finden Sie hier alles, was früher noch ein Eckhaus gekostet hat und jetzt wieder in wird: Die Top-Gun-Sonnenbrillen Marke Triefauge beispielsweise oder die Chanel-Schuhe - die sind sowieso zeitlos schön.   Wer mal wieder eine 80er Party gibt oder sich damals die Gucci Handtasche nicht leisten konnte, der sollte unbedingt einen Abstecher zu "Absolute Vintage" machen. Wer die Meinung vertritt, der eigene Kleiderkasten ist übermorgen schon wieder out, ist hier sicher falsch und liegt auch falsch: Einfach abwarten, es kommt ja sowieso alles wieder.

ÜBERNACHTEN in London:

Durley House

 Durley House

Wer genug hat vom minimalistischen Schick, ist im Durley gut aufgehoben: Da regiert der englische Landhausstil, und der kommt niemals aus der Mode.   Ganz Schlaue meinen, die Engländer richten ihre Häuser nur deswegen so gemütlich ein, weil das Wetter draußen so ungemütlich ist. Aber die sind bloß neidisch: Die hiesigen Architekten haben einfach ein Händchen für den Wohlfühlfaktor gepaart mit königlichem Ambiente. Und dazu gehört auch das Service: Das Durley House hat kein Restaurant, aber wer braucht das schon, wenn man einen eigenen Butler hat? 24-Stunden-Service gehört zum guten Ton und der quietscht nicht: Mit dem gut geölten Speiseaufzug bekommen Sie Ihr Dinner direkt in die Suite gefahren; ihr Butler tischt es Ihnen dann auf. Doch mal Lust auf auswärts essen? Dann empfehlen wir einen Picknickkorb, den nahe gelegenen Park und natürlich James, der alles organisiert. Geht's noch dekadenter?   Aber ja doch: Ihr Personal Shopper nimmt Sie bei Fragen zur Garderobe an der Hand und führt sie dorthin, wo die Mode passiert: Bond street, Knightsbridge, Sloane street - Endstation: Sehnsucht. Doppelzimmer ab ca. 330,- Euro pro Nacht.

The Milestone

 The Milestone

Von dem Moment an, wenn Sie aus dem Bentley steigen, bis zum Moment Ihrer Abreise, kümmern sich gleich zwei, aufopfernde Angestellte um Sie: Sie brauchen nicht mal selbst auszupacken, das macht Ihr Butler. 24-Stunden-Service ist klar, Theaterkarten sind null Problemo, der Chauffeur zu den Sights steht bereit. Ihr Hündchen hat um zwei Uhr Morgens Lust auf Schweinesteak? Es ist angerichtet, Sir. Allein das Zimmermädchen verdient eine Auszeichnung: Wenn sie geht, hinterlässt sie den Wetterbericht, frische Früchte, Zeitung, Mineralwasser und Kerzen für das Badezimmer für die extra Portion Romantik. Die wäre bei dieser Einrichtung aber gar nicht nötig: Das Design erinnert an die gute, alte Zeit, als England noch Kolonien hatte, die Ladys noch Teepartys gaben und Sonnenschirme die blasse Haut verdeckten - romantischer geht's nicht mehr.   Imperialistischer auch nicht, aber wer sich einmal ins Himmelbett gekuschelt hat oder im Jacuzzi auf Tauchstation gegangen ist, der wird gern zum Kolonialherren und nimmt wie selbstverständlich seinen Sherry vor dem offenen Kamin ein und den Butler mit auf Safari: Das Hotel arrangiert auch Picknicks im Park, inklusive Champagner und Erdbeeren mit Schlag. Doppelzimmer ab ca. 370,- Euro pro Nacht.

No. 11 London

 No. 11 London

Das No.11 ist nicht nur ein luxuriöses Boutique-Hotel, sondern auch ein Privatclub. Wer jetzt neugierig ist, wird am Eingang nicht enttäuscht: Die roten, schweren Samtvorhänge und die dazu passenden Tapeten wirken erst mal verdächtig. Aber dann wird klar: Wer sich hier einschreibt, erwartet keinen Stangentanz, sondern unbeschränkten Zugang zu Spa und Gym. Außerdem wird bei regelmäßigen Degustationen Wein verkostet oder einfach nur ganz edel abgehangen - also doch der Sherry vor dem offenen Kamin und keines von den Etablissements.   Das wäre auch seltsam, denn die Zimmer sind keineswegs auf Niveau eines Stundenhotels: Feine Stoffe, edle Himmelbetten und Badartikel de Luxe bilden ein viktorianisches Gesamtbild, das seinesgleichen sucht. Der alte, englische Charme steht auch sonst an erster Stelle: Zum Frühstück gibt's die Edelvariante von Würstchen mit Speck und Ei, am Nachmittag den Earl Grey im Salon und am Abend ein Sandwich an der Bar. Aber auch hier gibt's eine ganz private Variante: Wer ganz ungestört reinhauen möchte, der kann sich ein Private Dining buchen. Doppelzimmer ab ca. 200,- Euro pro Nacht.

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