Flug Mailand

Mailand

Mailand - nicht nur der gewaltige Mailänder Dom beeindruckt den Besucher. Auch das berühmte Opernhaus Scala und das Fußballstadion San Siro sind beliebte Ziele der Besucher Mailands. Mailand ist auch als Stadt der Mode bekannt, so dass Shopping-Begeisterte in den Boutiquen italienischer Modedesigner ganz auf ihre Kosten kommen.

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Flugplan

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OS 517 VIE MXP 20:35 22:00
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01:25 01.07.2015 - 09.07.2015

Weitere Informationen Flug Mailand

Mailand

SHOPPING in Mailand:

Spalding

Die Geschichte: Spalding entwarf einst alles, was rund ist. Die Firma hat für Baseball Bälle kreiert, außerdem den ersten Basketball weltweit, sowie den ersten amerikanischen Tennis- und Golfball. Die Spalding-Bälle sind mittlerweile Standard, dazu kommen edle Lederwaren aller Art. Im Geschäft finden Shopper Uhren mit Lederarmband, Ledertaschen, Lederbrieftaschen, Lederhelme und Kalender mit (ja, erraten) Ledereinband. Ergibt das Wort noch irgendeinen Sinn für Sie? Dann greifen Sie bei den Lederschuhen zu und packen Sie noch einen Ledergürtel ein! Schick sind alle Lederwaren der Firma, klassisch sowieso, also bleiben Sie am Ball und kaufen Sie bei Spalding!

10 Corso Como

Wir blenden zurück: Carla Sozzani eröffnet ihre Galleria Carla Sozzani am Corso Como 10 im Innenhof eines ehemaligen Fabrikgebäudes in Mailand. Eine Fotogalerie gab es damals in der Stadt noch nicht, Fotos wurden nicht als Kunst gesehen. Das wollte Sozzani ändern.   Mehr als 20 Jahre später kommuniziert die umtriebige Mailänderin noch immer Kunst, die ihr am Herzen liegt. Ihr Corso Como 10 ist mittlerweile mächtig gewachsen, Helmut Newton, Annie Leibovitz und Bruce Weber und ihre Fotos waren auch schon da. Heute werkt die Galeristin neben einem Design- und Fashionstore, nimmt ihren Lunch im Restaurant nebenan und holt sich danach den Espresso vom Café gleich daneben. Der Corso Como auf der Nummer 10 ist ein multifunktionaler Raum zum Netzwerken, Genießen und vor allem zum Shoppen: Kunst, Bücher, Designerteile, Parfums und viel Glitzer. Das macht müde, kein Problem: eines der drei Apartments im Corso Como-zugehörigen 3Rooms ist bestimmt für eine Nacht frei.  

Il Salvagente

Garagenverkauf im Designeroutfit: Das beliebte Outlet Il Salvagante bietet Mode zum Niederknien zu Preisen zum Hinlegen. Wer hier einkauft, braucht jedoch spitze Ellbögen: Die lang gesuchte Helmut Lang Jeans bekommen Sie sicher nicht ohne Rempelei. Für das Prada-Teil sollten Sie sich die Boxhandschuhe anziehen, für das Gucci-Outfit die Krallen ausfahren. Die Kundschaft ist ein wenig wie die Marken, die angeboten werden: Von gestern, aber immer noch fit. Kommen Sie den feinen Ladys in die Quere, fliegen die Fetzen, und je mehr Geld sie haben, desto mehr bestehen sie auf ihren Preisnachlass. Klingt seltsam, aber es zahlt sich trotzdem aus, den Rummel, die Rauferei und das Geschrei mitzumachen, weil Sie am Ende zwar mit blauen Flecken, dafür aber auch mit billiger Designermode wieder aus dem Laden kommen. Außerdem: Wenn Sie es hier schaffen, schaffen Sie es überall.

ESSEN & TRINKEN in Mailand:

Ricerca Alimentar

Vielleicht hat er im Wein die Wahrheit entdeckt. Vielleicht spricht er einfach nicht Englisch. Oder vielleicht sind ihm seine Gäste egal. Aber der alte Mann, der hinter der Theke des Ricerca Alimentari steht, spricht selten, und wenn, dann italienisch. Trotzdem: Er kennt sich aus. Er ist Bacchus, er ist Dionysos, er beherrscht die Traube wie kein anderer, er serviert alles von A wie Ageno bis Z wie Zubebi. Von Argentinien bis Ungarn. Von 1932 bis 2009. Von staubtrocken bis Südhang Spätlese. Wer seinen Laden betritt, kann sicher sein: Hier liegt gesammeltes Weinwissen. Hier warten Jahrzehnte der Gärung. Und hier gibt's auch noch lecker Käse und Schinken dazu. Sie wollen es genau wissen? Wie klingt: Parmigiano Reggiano? Oder Prosciutto iberico Pata Negra bellota? Fazit: Es passt alles hervorragend zusammen: Der Wein, der Käse, der alte Mann. Unwillkürlich fragt man sich: Ist das sein Ernst oder macht er das nur für die Touristen?

Osteria

Das Übliche: Bögengänge, dunkle Farben, kleine Tische und Holzstühle. Wer das Restaurant betritt, fühlt sich gleich wie zu Hause, weil es zu Hause sicher ein italienisches Restaurant gibt das genauso aussieht. Dazu noch die Klassiker Steinboden, gut gefülltes Weinregal, lange Kerzen und schon ist das Bild von der Klischee-Pizzeria perfekt. Hat Atmosphäre, sicher! - Ist aber nicht gerade die Top-Elite unter den Designern. Macht aber nichts, die Osteria dell'Operetta im Ticinese Viertel ist trotzdem immer gut besucht. Da fragt man sich doch, warum und betritt neugierig das Lokal. Auf den ersten Blick: Achselzucken. Der Blick in die Speisekarte: Spaghetti, Tiroler Knödel (!) und Mailänder Schnitzel (angeblich haben sie es ja erfunden). Das gesamte Menü in vier Sprachen. Ist man gar in eine klassische Touristenfalle getappt? Überhaupt nicht! Heißer Tipp: Vergessen Sie die Heimatgefühle und nehmen Sie das Risotto statt den Knödeln - es ist das Beste der ganzen Stadt und ein absolutes Must Eat für alle Reisfans! Sie werden es nicht bereuen. Garantiert nicht.

La Belle Aurore

Italien unverfälscht! Schon beim Betreten des Restaurants werden Sie merken: Sie kehren in den Schoß einer echten italienischen Familie zurück. Da haben wir die Mama, etwas aufmöbliert mit roter 80er Jahre Brille. Dann die Schwester in der Küche, der Bruder macht den Kellner und der Don checkt die Lage hinter der Bar.   Alles ist so familiär, dass Besucher gleich argwöhnen: Das ist alles Show. Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Fakt ist, über 15 Jahre lang ist das La Belle Aurore jetzt schon der Treffpunkt für Studenten, Intellektuelle und Autoren. Und wenn die es nicht wissen, wer dann?   Sie kommen alle wegen des Essens, bleiben aber wegen der Art Nouveau Atmosphäre und genießen ihre Zeitung zum trockenen Martini. Einziges Manko: Das Restaurant ist zwar noch ein Geheimtipp für Touristen, aber schon lang nicht mehr für Einheimische. Lange Wartezeiten sind vorprogrammiert, aber das ist es wert!

SEHENSWÜRDIGKEITEN in Mailand:

Navigli

Das alte Kanalviertel ist so gar nicht Mailand. Wenn der Nebel über dem Wasser hängt, wenn es dunkel ist und still, dann wirkt der Kanal eher wie London, wie Jack the Ripper, wie Jekyll und Hyde. Aber keine Sorge: Das Viertel ist besser beleuchtet. Und wenn sich der Nebel verzieht, entdeckt man kleine, feine Antiquitätenläden, ausgezeichnete Restaurants und viele kleine Künstlerstudios, die das Viertel zum Hot Spot für allerlei exzentrische Typen und hippe Maler macht.   Das Messer im Rücken müssen Sie hier also nicht fürchten, wohl aber das Bier im Bauch: Zahlreiche Pubs säumen das Ufer des Kanals. Und die Verwandlung a la Jekyll und Hyde geht auch im Navigli: Die kleinen Boutiquen der Gegend verwandeln Sie fluchs vom Modemuffel zum Superstar.   Reservieren Sie sich unbedingt einen Abend, um hier eine Auszeit zu nehmen von den üblichen Bonzenlabels und Espressohektikern der Stadt!

Garden Floor

Mailand und seine Rooftop-Bars: Die sucht man mit der Lupe. Anders als in Bangkok und New York nutzen die Italiener ihre Hoteldächer noch nicht wirklich für chillige Afterworks und kilometerweite Panorama-Aussichten. Das Hotel Milano Scala, in der Nähe der Oper, des Dom und vom Parco Sempione, ist jetzt vorgesprescht und beglückt neuerdings mit seinem Brera Garden Floor die Mailänder Society.   Und die neue Gartenterrasse im achten Stock des Boutiquehotels hat Kultpotential. Zwischen den Zitronenbäumen und Weinreben hängen Werke aufstrebender Künstler, die regelmäßig ausgetauscht werden. Dazwischen Lavendel und Rosmarin und ein Picknickkorb. In dem kommt - wie öko-schick - die Antipasta. Dazu feine Loungemusik und die Aussicht auf die lombardische Hauptstadt, die gerade dabei ist, sich für die Expo 2015 in Schale zu werfen. Weil es in dieser luftigen Höhe aber recht bald kalt wird, bleiben die Türen des Garden Floors über Herbst und Winter geschlossen und öffnen wieder im Frühjahr.

Fashion Café

Attentione! Wer ins Fashion Café in Mailand will, überlegt sich am besten schon am Vortag, welches Outfit passen könnte. Sonst fühlt man sich zwischen all den Models, Businesspeople und Trendsettern schnell unbehaglich. Die Bezeichnung Café ist für diese Location eigentlich unpassend: von Frühstück über Lunch und Aperitif bis zum Dinner bekommt man hier alles! Donnerstags bis sonntags stehen nach dem Abendessen außerdem internationale DJs an den Turntables.   Die Gegend - Brera - ist ein ehemaliges Künstlerviertel und hat aufgrund der zahlreichen Bars und Restaurants gutes Nightlife-Potential. Das Fashion Café ist schon seit 30 Jahren an dieser Stelle. So schaut es aber nicht aus - die Eigentümer haben die historische Location mit Möbeln im Stile der 50er-Jahre und groovigen Lichteffekten aufgepeppt. Don´t miss: Vintage Brunch am Sonntag, den Designmarkt und die regelmäßig stattfindenden Ausstellungen junger Künstler!

ÜBERNACHTEN in Mailand:

Hotel Tocq

Das Tocq ist für italienische Verhälnisse unglaublich leer. Es kommt selten vor, dass sich die Designer in Mailand so in Bescheidenheit üben wie hier, aber im Tocq erkennt man: Statt zu überladen, sind sie auf den Avantgarde-Zug aufgesprungen und haben das Hotel minimalistisch gestaltet. Dann haben sie sich geschämt und den Preis gesenkt. Anders ist es nicht zu erklären, warum ein Hotel, das andernorts sicher das Doppelte kostet, hier so billig ist. Vielleicht, weil die Schnörkel zu Mailand wie das Amen zum Gebet gehören?   Fakt ist, das Tocq ist angenehm klar strukturiert, ohne Schnickschnack, dafür aber mit warmen, hellen Farben und Sofas, die nicht nur zum Ansehen da sind. Wem das noch zu wenig ist, der darf im nahe gelegenen Fitnesscenter ein paar Runden im Indoor-Pool drehen. Oder in der Lobby-Bar auf einen Drink vorbeischauen. Die ist allerdings wirklich so luftig-leer, dass man sein eigenes Echo hören kann. Doppelzimmer ab 101,- Euro pro Nacht.

Townhouse 31

Für alle, die sich nicht bemuttern lassen wollen, ist das Townhouse 31 genau der richtige Ort: Hier müssen Sie vor die Tür, um nicht zu verhungern. Es gibt zwar ein Frühstücksservice, aber kein Restaurant, aber das ist den Individualisten unter uns sowieso egal: Die Fressmeile Mailand quillt förmlich über vor kulinarischen Genüssen.   Bevor Sie sich jetzt in Pasta wälzen gehen, noch ein Blick auf das Hotel: Ettore Mocchetti, Herausgeber des Architectual Digest, hat's entworfen, die Klientel ist einheitlich vom selben Fach. Aber nicht, dass Sie jetzt glauben: Kunstwerk. Nein, das Townhouse ist trotz modernem Interieur recht konservativ: Erdtöne, dunkle Möbel und das oft zitierte Marmorbad dominieren die Einrichtung.   Dafür wird's beim Frühstück kuschelig: Auf der langen Gemeinschaftstafel machen Sie schnell Bekanntschaft mit anderen Gästen oder sogar mit dem Besitzer selbst, der gleich nebenan wohnt und für einen kleinen Plausch immer zu haben ist. Familiär und friedlich ist auch die Umgebung des Townhouse: Das Haus aus dem 19. Jahrhundert steht in einer ruhigen Wohngegend, weit weg von der Hektik der Innenstadt. Doppelzimmer ab 170,- Euro pro Nacht.

Antares Hotel

Auf einen Sprung ins englische Herrenhaus: Das Antares orientiert sich an Großbritannien und schmückt seine Zimmer im Landhausstil. Schwere Vorhänge, gestreifte Tapeten und Teppiche sind dezent abgekupfert, neu ist das Entertainment System, das selbst die Queen begeistern kann: Wer hier den Sound aufdreht, braucht die Mailänder Scala nicht mehr!   Zusätzlich stehen die neuesten Filme und W-Lan auf dem Programm. Genug von der Mattscheibe? Dann empfehlen wir den Live-Ausblick: Das Panoramarestaurant Ambra bietet zum Milanese Risotto einen ausgezeichneten Milanese Rundblick. Und wer zu viel gefuttert hat, trainiert die Kalorien im modernen Fitnesscenter ab, das müde Muskeln munter macht. Apropos müde: Ein Absacker geht sich noch aus, also auf in die Weinbar, die so kuschelig ist, dass Sie nie wieder aufstehen wollen. Doppelzimmer ab 110,- Euro.

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